Keine Alternative zur Revolution!
1. Mai - 18 Uhr - Landungsbrücken - revolutionäre 1. Mai Demonstration
Die Krise ist zurück – da sind sich die Herrschenden nahezu einig. Kein Wunder also, dass sie in Sachen Abwälzung der Krisenlasten auf die breite Masse Bevölkerung so aktiv sind wie selten zuvor. Doch die Krise ist nicht zurückgekehrt, auch wenn vielfach versucht wird genau dieses Bild zu vermitteln.
Die Krise ist niemals weg gewesen. Vielmehr befindet sich der Imperialismus seit mehreren Jahrzehnten dauerhaft in einer Krise, die allerdings nicht durchgehend spürbar ist. Darüber hinaus ist der kapitalistische Alltag für unsere Klasse nichts anderes als eine permanente Krise. Es geht im Kapitalismus nicht um unsere Interessen und Bedürfnisse, sondern um den Profit für die Herrschenden. Wir werden gezwungen unsere Arbeitskraft zu verkaufen, während die herrschende Klasse sich daran bereichert. Der Imperialismus bereichert sich zusätzlich an den unterdrückten Nationen, mittels Krieg, Kollaborateuren und rücksichtlosester Ausplünderung der Bodenschätze.
Am 1. Mai gehen wir aber nicht auf die Straße, um ein größeren Anteil am kapitalistischen Reichtum oder andere Korrekturen an diesem System zu fordern. Trotzdem unterstützen wir Kämpfe um jede wirkliche Verbesserung unserer Lage die gegen die Herrschenden durchgesetzt werden kann. Dabei ist uns aber klar, dass Krieg und Krise stets aufs neue produziert werden. Daran können wir nichts korrigieren. Der Kapitalismus als Ganzes muss überwunden werden, wenn wir in einer Welt frei von Ausbeutung und Unterdrückung leben wollen.
Wir haben keine Illusionen in die sogenannte soziale Marktwirtschaft, einen verbesserten oder grün angestrichen Kapitalismus, weil er als ganzes Scheiße ist und für unser Leben keine Perspektive bietet. Wir haben auch keine Illusionen in diesen Staat, seine Parlamente, seine Bildungseinrichtungen und seine Bullen. Wenn wir dem Kapitalismus und somit Krieg und Krise ein Ende bereiten wollen, dann müssen wir gemeinsam, weltweit, mit allen Revolutionären, diesen Kampf auf allen Ebenen und mit allen Mitteln, sei es auf der Straße, im Betrieb oder auf den Schlachtfeldern, führen.
Keine Alternative zur Revolution!